Als Premiere für die kürzlich eingeführte 38-mm-Version des Code 11.59 stattet Audemars Piguet seine kompakteste Referenz mit einem automatischen fliegenden Tourbillon aus. Nicht nur mit irgendeinem Tourbillon, wohlgemerkt, sondern mit dem ultradünnen Kaliber 2968 von AP, auch bekannt als RD#3. Das neue Code 11.59 Tourbillon vereint das Beste aus beiden Welten und verbindet ein hochmodernes Uhrwerk mit einem anmutigen Sandgoldgehäuse, das mit Diamanten funkelt.
Tourbillon-Komplikationen waren im historischen Repertoire von Audemars Piguet relativ selten, bis das Unternehmen 1986 das Kaliber 2870 auf den Markt brachte, das weltweit erste automatische, in Serie produzierte Tourbillon. Das Kaliber 2870 war dank seines Titankäfigs eines der leichtesten seiner Art, wog nur 0,123 g und war auch eines der dünnsten (4,8 mm), bis es 2018 von Bulgaris Octo Finissimo übertroffen wurde.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Royal Oak im Jahr 2022 produzierte AP ein automatisches fliegendes Tourbillon, das in das 39-mm-Gehäuse (Höhe nur 8,1 mm) der Royal Oak „Jumbo“ passt. Die technischen Lösungen, die zur Herstellung des ultradünnen Uhrwerks Kaliber 2968 erforderlich waren, dauerten fünf Jahre und waren Teil des dritten Forschungs- und Entwicklungsprojekts von AP (RD#3). Nur wenige Monate nach der Einführung der Jumbo rüstete AP eine noch kleinere 37-mm-Royal Oak mit seinem extradünnen fliegenden Tourbillon-Uhrwerk aus.
Das 38-mm-Gehäuse des neuen Modells Code 11.59 hat eine Dicke von 9,6 mm und ist aus 18 Karat Sandgold gefertigt. Die facettenreiche Gehäusearchitektur mit ihren hochstilisierten Ösen, der schmalen Lünette, dem achteckigen Gehäusemittelteil und der Krone funkelt im Licht von 235 Diamanten im Brillantschliff. Aufgrund der unterschiedlichen Geometrie des Gehäuses werden die Diamanten in unterschiedlichen Größen geschliffen und fachmännisch gefasst. Während die Diamanten für Glanz sorgen, werden die nicht gefassten Bereiche des Gehäuses satiniert und poliert, was die dynamische Architektur noch einmal betont.
Das ursprüngliche Zifferblattdesign wurde vom Schweizer Guilloche-Handwerker Yann von Kaenel entworfen und besteht aus einer Reihe geprägter konzentrischer Kreise, die mit winzigen Löchern durchsetzt sind und ein attraktives Korbgeflechtmuster erzeugen. Das durch PVD erhaltene warme, sandfarbene Zifferblatt passt zum Farbton der aufgesetzten 18 Karat Sandgold-Indizes, die facettiert und poliert sind, um das Licht anzuziehen. Die halb durchbrochenen Stunden- und Minutenzeiger aus Sandgold haben an ihren Spitzen einen Hauch von Lumineszenz. Der erhabene Flansch mit seiner kreisförmigen Schneckenverzierung beherbergt die Minuten oben und die Markierungen auf seiner Schräge.
Eine runde, goldgerahmte Öffnung bei 6 Uhr gibt den Blick auf das einminütige fliegende Tourbillon frei, das mit einer Frequenz von 3 Hz schlägt. Die Position der Unruharme ermöglicht es, dass sich das Tourbillon auf gleicher Höhe mit dem Zifferblatt befindet. Das Saphirglas auf der Gehäuserückseite zeigt die durchbrochenen Brücken des Kalibers 2968, den Rotor aus 22 Karat Gold und das auf der Hauptplatte und den Brücken aufgetragene Traits-Tirés-Finish anstelle der traditionellen Genfer Streifen.
Diese neueste Veröffentlichung – das 38-mm-Fliegende Tourbillon mit Automatikaufzug in Sandgold – demonstriert Audemars Piguets Meisterschaft in der Uhrmacherkunst und präsentiert eine harmonische Mischung aus technologischem Fortschritt und luxuriöser Raffinesse. Es ist das erste Code 11.59 Flying Tourbillon mit der kleineren, vielseitigeren Größe von 38 mm, die für viele verschiedene Handgelenke und Geschmäcker geeignet ist.
Sandgold: Eine neue Materialinnovation
Einer der bemerkenswertesten Aspekte dieses neuen Modells ist die Einführung von Sandgold, einer proprietären Legierung, die exklusiv von Audemars Piguet entwickelt wurde. Sandgold besitzt einen einzigartig warmen, subtilen Farbton, der deutlich weicher ist als herkömmliches Rosé- oder Gelbgold. Inspiriert von den sanften, natürlichen Tönen von Sand strahlt diese innovative Legierung dezente Eleganz aus und bietet Sammlern und Liebhabern eine neue Perspektive auf goldene Luxusuhren.
Diese neue Goldvariante unterstreicht Audemars Piguets kontinuierliches Engagement für Materialinnovation und ästhetische Experimente und bereichert auf subtile Weise die visuelle Tiefe und Wärme der komplexen Gehäusestruktur des Code 11.59.
Exzellentes Design: Komplexität und Einfachheit
Auf den ersten Blick besticht der Code 11.59 Flying Tourbillon durch seine nahtlose Integration von Komplexität und Einfachheit. Das Zifferblatt ist ein Meisterwerk raffinierten Minimalismus und besticht durch ein elegantes, durchbrochenes Design, das dem Betrachter einen ungehinderten Blick auf das fliegende Tourbillon bei 6 Uhr ermöglicht.
Das Zifferblatt ist in einem raffinierten, minimalistischen Stil ausgeführt und unterstreicht Audemars Piguets fachmännische Handwerkskunst durch subtile Texturen, sorgfältige Verarbeitung und sorgfältig durchdachte visuelle Balance. Das einfache, aber raffinierte Design ergänzt das komplizierte mechanische Wunderwerk in seinem Herzen perfekt und schafft ein harmonisches visuelles und taktiles Erlebnis.
Fliegendes Tourbillon: Mechanische Meisterleistung enthüllt
Das Herzstück dieser Uhr – das fliegende Tourbillon – ist ein atemberaubendes Beispiel uhrmacherischer Präzision und ästhetischer Schönheit. Das an nur einer Brücke aufgehängte fliegende Tourbillon scheint mühelos zu schweben und unterstreicht Audemars Piguets überlegene mechanische Kunstfertigkeit.
Dieses technische Wunderwerk ist nicht nur ein optisches Spektakel, sondern verbessert die Genauigkeit der Zeitmessung erheblich, indem es die Schwerkrafteinflüsse auf die Unruh kompensiert. Das feine Gleichgewicht zwischen technischer Komplexität und optischer Eleganz verstärkt das technische Prestige und den künstlerischen Ehrgeiz, die die Code 11.59-Serie auszeichnen.
Uhrwerk: Kaliber 2950
Angetrieben wird das neue Code 11.59 Automatik-Fliegende-Tourbillon von Audemars Piguets bemerkenswertem hauseigenen Kaliber 2950, das für seine Präzision, Zuverlässigkeit und exquisite Verarbeitung bekannt ist. Dieses automatische Uhrwerk besteht aus 270 Einzelkomponenten und arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Schwingungen pro Stunde (3 Hz). Es bietet eine außergewöhnliche chronometrische Leistung und eine beachtliche Gangreserve von 65 Stunden.
Der automatische Aufzugsmechanismus des Uhrwerks verfügt über einen elegant verzierten Rotor aus 22-karätigem Gold, der eine optimale Aufzugseffizienz gewährleistet und gleichzeitig ein luxuriöses ästhetisches Element hinzufügt, das durch den Gehäuseboden aus Saphirglas sichtbar ist.
Außergewöhnliche Uhrwerkdekoration
Das Kaliber 2950 ist ein Beispiel für den Höhepunkt der Veredelungstechniken der Haute Horlogerie. Dieses außergewöhnliche Uhrwerk ist durch einen transparenten Gehäuseboden aus Saphirglas sichtbar und weist raffinierte Verzierungen wie Genfer Streifen, Perlage, polierte Abschrägungen und sorgfältig abgeschrägte Kanten auf. Jedes Element spiegelt Audemars Piguets Hingabe an Uhrmacherkunst und Präzision wider.
Gehäusekonstruktion: Komplexität und Eleganz
Das unverwechselbare Gehäusedesign der Code 11.59 ist ein Meisterwerk der Uhrenarchitektur und zeichnet sich durch seine einzigartige Kombination aus Kurven und Winkeln aus. Das 38-mm-Sandgoldgehäuse ist ein perfektes Gleichgewicht zwischen Präsenz am Handgelenk und ergonomischem Komfort und eignet sich daher für eine Vielzahl von Trägern.
Die komplexe Gehäusestruktur besteht aus mehreren Teilen, darunter eine fein polierte Lünette, gebürstete Gehäuseseiten und ausgehöhlte Ösen, die alle sorgfältig verarbeitet sind, um Licht auf faszinierende Weise zu reflektieren und einzufangen. Das charakteristische achteckige Mittelgehäuse, das von den Seiten dezent sichtbar ist, ist eine Hommage an die ikonische Royal Oak und sorgt für Kontinuität innerhalb des Designerbes von Audemars Piguet, während es gleichzeitig klar seine eigene Identität betont.
Innovative Verwendung von Saphirglas
Das innovative doppelt gekrümmte Saphirglas der Code 11.59 verbessert die optische Attraktivität und Lesbarkeit erheblich. Diese komplexe Kristallkonstruktion, die sorgfältig entwickelt wurde, um einen optischen Tiefeneffekt zu erzeugen, bietet außergewöhnliche Klarheit aus allen Betrachtungswinkeln, minimiert Verzerrungen und vergrößert die komplizierten Details des Zifferblatts. Seine außergewöhnliche Klarheit und Kratzfestigkeit sorgen dafür, dass die Schönheit der Uhr im Laufe der Zeit unverändert bleibt.
Zifferblatt und Zeiger: Visuelle Harmonie
Der subtile, sandinspirierte Farbton des Zifferblatts ergänzt das Sandgoldgehäuse wunderbar und schafft eine nahtlose visuelle Harmonie, die das raffinierte Designgefühl von Audemars Piguet unterstreicht. Sorgfältig ausgeführte Stundenmarkierungen und schlanke Stabzeiger aus poliertem Sandgold betonen Lesbarkeit und Eleganz und bilden einen zarten Kontrast zum dezenten Farbton des Zifferblatts.
Das fliegende Tourbillon bei 6 Uhr bietet einen faszinierenden Blickfang, dessen Käfig sorgfältig verarbeitet und poliert wurde, um die allgemeine ästhetische Kohärenz und die mechanische Faszination zu verbessern. Die durchdachte Anordnung sorgt für visuelle Ausgewogenheit, sodass das Tourbillon fesseln kann, ohne die elegante Schlichtheit des Zifferblatts zu überwältigen.
Armband und Tragbarkeit
Der Code 11.59 Selfwinding Flying Tourbillon ist mit einem luxuriösen, handgenähten Lederarmband in passenden Farbtönen ausgestattet, das den Komfort und die optische Raffinesse verbessert. Dieses Armband wurde unter ergonomischen Gesichtspunkten entworfen und gewährleistet eine außergewöhnliche Tragbarkeit, ideal für den täglichen Gebrauch und formelle Anlässe gleichermaßen.
Eine sorgfältig verarbeitete Dornschließe oder Faltschließe aus Sandgold befestigt die Uhr sicher und verstärkt ihre einheitliche ästhetische Identität, während gleichzeitig Komfort und Benutzerfreundlichkeit gewährleistet werden.
Marktauswirkungen und Anziehungskraft für Sammler
Die Einführung des neuen 38-mm-Code 11.59 Flying Tourbillon in Sandgold hat in der Uhrengemeinschaft großen Anklang gefunden und begeisterte Anerkennung für seine Kombination aus raffinierter Ästhetik, technischer Raffinesse und praktischer Vielseitigkeit erhalten.
Seine kleinere, universeller ansprechende Größe von 38 mm macht es attraktiver, insbesondere für diejenigen, die diskrete, aber luxuriöse Armbänder bevorzugen. Sammler, Experten und Enthusiasten haben Audemars Piguets erfolgreiche Verschmelzung von traditionellem Uhrmachererbe und zeitgenössischer Innovation gleichermaßen gelobt und das Modell damit stark im wettbewerbsintensiven Luxusmarkt positioniert.
Kulturelle und ästhetische Bedeutung
Die Code 11.59-Kollektion, insbesondere diese Sand Gold-Edition, repräsentiert Audemars Piguets differenziertes Verständnis zeitgenössischer Luxusuhrmacherei. Sie reagiert durchdacht auf sich entwickelnde Verbrauchergeschmäcker und betont Subtilität, Raffinesse und individuellen Ausdruck.
Kulturell symbolisiert die Sand Gold-Edition eine wachsende Wertschätzung für dezente Eleganz und ein erneuertes Interesse an raffiniertem, anspruchsvollem Uhrendesign. Ihre warmen, gedämpften Töne spiegeln breitere Designtrends wider, die natürliche, erdige Paletten umfassen, und positionieren Audemars Piguet als Trendsetter im Luxussegment.
Zukünftiges Potenzial
Die erfolgreiche Einführung dieses innovativen Modells zeigt spannende potenzielle Richtungen für zukünftige Entwicklungen innerhalb der Code 11.59-Serie auf. Mögliche Entwicklungen könnten zusätzliche Zifferblattfarben, fortschrittliche technische Verbesserungen oder die weitere Erforschung innovativer Materialien umfassen.
Der begeisterte Empfang deutet darauf hin, dass Audemars Piguet erhebliche Möglichkeiten hat, das Engagement für unterschiedliche Sammlergruppen zu vertiefen und den Status des Code 11.59 als moderner Klassiker zu stärken.
Passend zum warmen Sandgoldgehäuse hat das beige Alligatorarmband eine dreifach faltbare Schließe, die mit 42 Diamanten im Brillantschliff besetzt ist. Der Preis des Code 11.59 Flying Tourbillon 38 mm beträgt 188.300 EUR.